Holzbau und Klimaschutz

Am 25. April ist Tag des Baumes. Daher erzählen wir im heutigen Blogbeitrag, wie wir mit Hilfe von Holzbau zum Klimaschutz beitragen können.

Starten wir mit einigen Holz-Fakten (Quelle: pro:Holz; Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Holzwirtschaft)

  • In Österreich gibt es 3,4 Milliarden Bäume – das sind 406 Bäume pro Einwohner. 
  • Insgesamt bestehen fast 50% der Bundesfläche aus Wald. 
  • 65 Baumarten wachsen in Österreich – davon fast 60% Fichte. 
  • Der jährliche Zuwachs beträgt 4000 Hektar.
  • Die Holzernte liegt bei 18 Erntefestmetern pro Jahr – 29% davon werden energetisch genutzt. 

Untersuchungen haben gezeigt, dass Wald, der nicht bewirtschaftet wird, so gut wie keine Auswirkungen auf die Menge an CO2 in der Atmosphäre hat – eine Einsparung an CO2 zeigt sich hingegen sehr wohl, wenn der Wald (wie das auch in den Kulturwäldern Österreichs der Fall ist) bewirtschaftet wird. Mit anderen Worten: Holz aktiv zu nutzen wirkt sich positiv auf den Klimawandel aus, fungiert es doch als Speicher für CO2. Holz hält CO2 über seine gesamte Lebensdauer gebunden – solange es intakt ist, gelangt das CO2 nicht in die Atmosphäre. Wenn es auch noch verbaut und genutzt wird, verlängert sich diese Lagerzeit. Der positive Effekt verstärkt sich zusätzlich, wenn Holz anstelle von klimaschädlichen Materialien eingesetzt wird. 

Zusammengefasst heißt das für uns, dass wir möglichst viel Holzbau betreiben und mit Holzwerkstoffen arbeiten müssen, noch bevor es uns zu heiß wird. In diesem Zusammenhang verweise ich auf das Buch von Helga Kromp-Kolb und Herbert Formayer:Plus zwei Grad: Warum wir uns für die Rettung der Welt erwärmen sollten.

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